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Florenz - Sehenswürdigkeiten

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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Galleria degli Uffizi (Uffizien)
Die wichtigste Kunstsammlung Italiens und eine der reichsten der Welt befindet sich in Vasaris majestätischem Uffizi-Palast und beherbergt die Kunstsammlung der Medici, die der Stadt Florenz 1737 unter der Bedingung geschenkt wurde, dass sie die Stadt niemals verlassen solle. Der eindrucksvolle Querschnitt italienischer, insbesondere florentinischer Kunst wurde so angeordnet, dass er den Einfluss der sich entwickelnden Techniken und Ideen auf die Künstler hervorhebt. Die riesige Sammlung ist wirklich zu groß, um sie auf einmal zu bewältigen. Besucher mit nur wenig Zeit sollten aber unbedingt einen Blick in die Säle 7-18 werfen, in denen sich einige der größten Attraktionen der Stadt befinden, u. a. Botticellis mythologische Meisterwerke Geburt der Venus und Der Frühling und Leonardo da Vincis Verkündigung . Die Kunst des Mittelalters bildet unter den frühen Werken einen Schwerpunkt, besonders die Schule von Siena, die vor allem von Duccio, Martini und Giotto verkörpert wird. Im hinteren Teil der Galerie werden Werke der umbrischen und venezianischen Schulen gezeigt, u. a. Tizian, Tintoretto und Raphael.

Piazzale degli Uffizi 6
Tel: (055) 29 48 83.
Internet: www.polomuseale.firenze.it/uffizi
Öffnungszeiten: Di-So 08.15-18.50 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Piazza del Duomo (Domvorplatz)
Brunelleschis Schwerkraft besiegender Dom beherrscht die florentinische Silhouette und definiert die Stadt. Die doppelt verschalte Kuppel thront auf dem pastellfarbenen Duomo (Dom) und war ein architektonischer Durchbruch, da Brunelleschi eine völlig neue Methode entwickelte, mit der man dem Gewicht der Kuppel entgegenwirken konnte und mit deren Hilfe er die größte sich selbst stützende Kuppel seit der klassischen Antike bauen konnte. Die Kathedrale wurde mit dem Anliegen errichtet, das größte Gotteshaus der Christenheit zu werden (ein Prädikat, das letztendlich der Petersdom in Rom für sich beanspruchen konnte), deshalb brauchte man 150 Jahre für die Fertigstellung. Die ursprüngliche Fassade wurde 1587 allerdings auf Veranlassung von Ferdinand I. wieder abgerissen, und so blieb der Dom 300 Jahre lang, bis 1887, ohne ein Gesicht. An die vom englischen Kunstkritiker John Ruskin als ein „chinesisches Puzzle“ beschriebene Front aus verschwenderischem rosafarbenen, weißen und grünen Marmor schließt sich ein überraschend schlichtes Inneres an. Nach dem Betreten der Kathedrale blicken die meisten Besucher erst einmal gen Himmel und lassen sich einen Moment Zeit, um die restaurierten Kuppelfresken von Giorgio Vasari zu bewundern – bevor sie die 463 Stufen erklimmen, um den fantastischen Ausblick über die Stadt zu genießen.

Der schlanke, hohe und gradlinige Campanile (Glockenturm) ist eine grazile Ergänzung zu Brunelleschis massigem Dom. Er wurde nach Giottos Entwurf ab 1334 errichtet und nach dessen Tod von Andrea Pisano und Francesco Talenti vollendet. Der Glockenturm ist mit zwei Girlanden aus Basreliefs dekoriert, die sich um die rosa getönte Fassade schlingen. Etwas höher befinden sich Kopien der von Donatello geschaffenen Propheten- und Sibyllen-Statuen; die Originale sind heute im Grande Museo dell’Opera del Duomo (Dommuseum) untergebracht. Der Aufstieg zur Turmspitze belohnt mit einem tollen Ausblick über die Piazza und einem besseren Blick auf den Dom und Brunelleschis rostfarbene Kuppel, die einst von dem Architekten Alberti „als groß genug“ beschrieben wurde, „um sämtliche Menschen der Toskana in ihrem Schatten unterzubringen“.

Das benachbarte Battisterio San Giovanni (Baptisterium) vollendet das Trio und war die Inspiration für die Fassaden des Doms und des Glockenturms. Das achteckige Gebäude ist das älteste in Florenz; man vermutet, dass es einmal ein heidnischer Tempel war. Es ist bekannt für seine vergoldeten Bronzetüren, besonders jene an der Ostseite, denen man den Spitznamen Tor zum Paradies verlieh. Die von Lorenzo Ghiberti „mit größter Sorgfalt und größter Liebe“ über einen Zeitraum von 27 Jahren aus Bronze angefertigten Basreliefs erzählen auf ungewöhnlich realistische und mitfühlende Weise eine Geschichte aus dem Alten Testament. Heute sind die meisten Stücke Kopien, da die Originale zur Aufbewahrung und Restaurierung in das Dommuseum gebracht wurden. Ghiberti hinterließ ein Selbstporträt mit seinem kahl werdenden Haupt im Rahmen der Tür (das vierte von links).

Piazza del Duomo
Öffnungszeiten:
Dom: Mo-Mi und Fr 10.00-17.00 Uhr, Do 10.00-15.30 Uhr, Sa und So 10.00-16.45 Uhr;
Dommuseum: Unterschiedlich;
Glockenturm: Täglich 08.30-19.30 Uhr (April-Sept.); täglich 09.00-16.30 Uhr (Okt.-März);
Taufkirche: Mo-Sa 12.00-19.00 Uhr und So 08.30-13.30 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr (Kuppel, Dommuseum, Glockenturm und Baptisterium); Dom kostenlos.

Galleria dell’Accademia
Obwohl Florenz eine Fülle von Kunstwerken zu bieten hat, bringen die meisten Menschen die Stadt mit nur einem Meisterwerk in Verbindung – Michelangelos David . Die kolossale Statue nimmt den Ehrenplatz in der Galleria dell’Accademia der Stadt ein und lässt die schwatzenden Touristenmengen, die in Ehrfurcht vor ihm stehen, winzig erscheinen. Die Statue wurde im Jahr 1502 von dem erst 29-jährigen Künstler aus einem einzigen Marmorblock gehauen. Die übertriebene Größe und Muskulatur der Statue ist ein Symbol für die damals neu entstandene Republik, die für kurze Zeit über den „Goliath“ der Stadt – die allmächtigen Medici – gesiegt hatte. In der Galerie befinden sich außerdem die unvollendeten Sklaven Michelangelos, die in Marmorblöcken gefangen sind, denen sie scheinbar zu entfliehen versuchen.

Via Ricasoli 60
Tel: (055) 29 48 83.
Internet: www.polomuseale.firenze.it/musei/accademia/
Öffnungszeiten: Di-So 08.15-18.50 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr

Ponte Vecchio
Die Ponte Vecchio ist die einzige Brücke in Florenz, welche die Bombenangriffe der Nazis während des Zweiten Weltkriegs unbeschadet überstanden hat. Heute ist diese Brücke aus dem 14. Jahrhundert im wahrsten Sinne des Wortes mit Gold gepflastert, denn hier sind die Gold- und Silberschmiede der Stadt zu Hause, ein Ort, der die wohlhabenden Touristen besonders zum Einkaufen verleitet. Dies war allerdings nicht immer so, denn in früheren Zeiten waren hier Metzger angesiedelt, die ihre blutigen Schlachtreste in den Arno warfen. Auf Anordnung Cosimo de Medicis verließen die Metzger die Brücke, um Platz für ein vornehmeres Gewerbe zu schaffen. Hoch über den Geschäften der Gold- und Silberschmiede befindet sich ein ehemals geheimer Gang, der als Corrodoio Vasariano bekannt ist, und die Uffizien mit dem Pitti-Palast verbindet. Der von Vasari errichtete Gang sollte die mächtige Familie Medici vor dem florentinischen Pöbel schützen, wenn sie sich von einem Palast zum anderen begaben. Der Gang ist mit den Portraits der bedeutendsten Künstler der Stadt geschmückt und wurde 1997 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besuche können auf Anfrage bei der Touristeninformation vereinbart werden.

Zwischen Via de ‘Guicciardini und Via Por Santa Maria
Tel: (055) 29 48 83 oder 238 86 51.
Mit Eintrittsgebühr.

Museo Nazionale del Bargello
Die finstere Fassade des Palazzo del Bargello , früheres Gefängnis und ehemalige Folterkammer der Stadt, ist kein sehr ermutigender erster Eindruck, den man von der bedeutendsten toskanischen Bildhauerkunst-Sammlung aus der Renaissance bekommt. Die Meisterwerke von Cellini, Donatello und Michelangelo sind über drei Etagen verteilt, auch über den hübschen Innenhof des Palasts, wo so mancher Florentiner einst seinen Kopf verlor. Donatello fing den Geist der frühen Renaissance am besten ein mit seinem sinnlichen David und dem wachsamen St. Georg , der einst die Fassade von Orsanmichele zierte. Cellinis exquisite Bronzeplastik überstrahlt im Grunde die hier gezeigten Skulpturen Michelangelos, die irgendwie gesetzt wirken, und Giambolognas Merkur sollte man sich nicht entgehen lassen. Zwei bronzene Tafeln von Ghiberti und Brunelleschi, auf denen die Opferung Isaaks dargestellt wird, bilden einen bezwingenden Vergleich. Beide Künstler nahmen mit den Tafeln an einem Wettbewerb teil, dessen Sieger die Tür an der Nordseite des Baptisteriums gießen sollte. Beide gewannen, Brunelleschi aber weigerte sich, mit Ghiberti zusammenzuarbeiten, und baute daraufhin die Kuppel der Kathedrale – eine wahrhaft künstlerische Brüskierung.

Via del Proconsolo 4
Tel: (055) 238 86 06.
Öffnungszeiten: Täglich 08.30-13.50 Uhr; im Wechsel So oder Mo geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr

Santa Croce
Schon häufig waren Besucher von der eleganten Franziskanerkirche Santa Croce überwältigt, die für ein kaum bekanntes Leiden verantwortlich gemacht wird: das Stendhal-Syndrom. Als der französische Schriftsteller Stendhal die Kirche besuchte, fiel er wegen ihrer Schönheit in Ohnmacht. Dieser Zustand befällt angeblich bis zu 12 Besucher im Jahr. Sogar Lord Byron berichtete, er sei beim Anblick der Kirche, die auf den Architekten Arnolfo di Cambio zurückgeht, der auch schon für den Dom verantwortlich war, „betrunken von ihrer Schönheit“ gewesen. Auf der weiten Piazza der Kirche fanden einst Ritterturniere, Kämpfe mit wilden Tieren und Ketzerverbrennungen statt. Die große Attraktion im gotischen Inneren der Kirche sind die Grabmäler einiger der begabtesten Männer Italiens, u. a. Michelangelo (dessen Körper in einer Kiste aus Rom geschmuggelt wurde), Machiavelli, Galileo, Rossini und Ghiberti. Dantes Grabmal ist jedoch leer, denn der Urvater der italienischen Literatur starb in der Stadt Ravenna, die sich trotz der eindringlichen Bitten aus Florenz weigerte, seinen Leichnam herauszugeben. Die gedrückte Stimmung wird von einigen farbenfrohen Kapellen erhellt, deren Fresken von reichen Bankiers in Auftrag gegeben wurden. Die Fresken der Bardi-Kapelle zählen zu den besten Giottos. Draußen, in den stillen Kreuzgängen, befindet sich ein Juwel aus der Renaissance: die von Brunelleschi 1430 entworfene Pazzi-Kapelle, deren klares, geometrisches Design die Hinwendung zu den damals wiederentdeckten klassischen Vorbildern verrät.

Piazza Santa Croce
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.30-17.30 Uhr, So 15.00-17.30 Uhr.
Kostenloser Eintritt.

Santa Maria Novella
Vor der mit Zebrastreifen verzierten, 1470 von Leon Battista Alberti fertiggestellten Santa Maria Novella beginnen viele Besucher ihre Besichtigungstour von Florenz. Die Kirche befindet sich ganz in der Nähe des gleichnamigen Bahnhofs und hat mit ihren graziösen Schnörkeln, gotischen Bögen und klassischen Giebeldreiecken eine der dramatischten Fassaden in Florenz. Neben der Santa Croce gehört die Santa Maria Novella dem Dominikanerorden an und war die bedeutendste Kirche der Stadt. Der Freskenzyklus des führenden Gesellschaftsmalers der Stadt, Ghirlandaio, zeigt das Leben der Jungfrau Maria und des Heiligen Johannes (des Täufers) und ist mit der gesellschaftlichen Prominenz von Florenz bevölkert. Der Höhepunkt im Innern der hohen Kirche ist Masaccios Dreifaltigkeitsfresko (1427), dessen herausragende perspektivische Wirkung die Malerei der Renaissance revolutionierte. Auf wundersame Weise wirkt die flache Wand wie ein tiefes Gewölbe, das den gekreuzigten Christus trägt. Hinter ihm, tief in Masaccios Kassettendecken-Kapelle, verlangt Gott, dass der Betrachter sein Opfer anerkennt.

Piazza Santa Maria Novella
Öffnungszeiten: Mo-Do 09.30-17.00 Uhr, Fr 13.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.

Museo di San Marco
In dem auf Geheiß von Cosimo de Medici wieder aufgebauten Dominikanerkloster lebten Fra Angelico und der religiöse Fanatiker Girolamo Savonarola. Savonarola kündigte den Florentinern bekanntermaßen Verdammnis an und forderte sie dazu auf, ihre Bücher und Bilder auf dem Feuer der Eitelkeiten zu verbrennen. Der „verrückte Mönch“ wird auf einem unheimlichen Portrait in der Corsini-Galerie dargestellt, auf dem er selbst auf einem Scheiterhaufen auf der Piazza della Signoria verbrennt. Wichtiger sind allerdings die Werke von Fra Angelico, eines sanften, frommen Mönchs, dessen leuchtende Fresken als Fokus für die meditierenden Mönchen dienen sollten und jede der erhaltenen Mönchszellen zieren. Die tiefe religiöse Überzeugung, die jedes dieser Wandbilder durchdringt, wird noch durch die Einfachheit der unmittelbaren Umgebung verstärkt. Das eindrucksvollste von allen, Die Verkündigung , befindet sich oben an der Treppe und zeigt die Angst und Überraschung der jungen Maria, als ihr angekündigt wird, sie werde Jesus Christus zur Welt bringen.

Piazza San Marco 3
Tel: (055) 238 86 08.
Öffnungszeiten: Di-Fr 08.15-13.50 Uhr, Sa und So 08.15-16.50 Uhr; im Wechsel So oder Mo geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr

Capella Brancacci (Brancacci-Kapelle)
Das auf der anderen Seite des Flusses gelegene, als Oltrarno bekannte Gebiet wurde erst mit der Erweiterung der florentinischen Stadtmauer im 12. Jahrhundert zu einem Teil von Florenz. Auch heute noch hat es einen ganz eigenen Charakter. Das langsamere Lebenstempo wird von weniger protzigen Bauten und geringeren Touristenzahlen begleitet und belohnt den Abenteuerlustigen mit einem Einblick in das Alltagsleben von Florenz. Die meisten Besucher allerdings begeben sich auf diese Seite des Flusses, um die berühmte Brancacci-Kapelle in der Kirche Santa Maria del Carmine zu sehen.

Wie durch ein Wunder blieb diese Kapelle, in der Fresken von Masaccio, einem Schüler von Masolino und Filippino Lippi, zu sehen sind, von einem Brand im 18. Jahrhundert verschont. Masaccios Gemälde Der Zinsgroschen stellt die Szene vor dem Hintergrund des Florenz der Renaissance treffend mit leuchtenden Farben und humorvollen Andeutungen dar, in scharfem Kontrast zu seinem trauervollen Werk Die Vertreibung aus dem Paradies . Sowohl auf das Paradies-Fresko als auch Masolinos Sündenfall wurde die Öffentlichkeit besonders Ende der 1980er Jahre aufmerksam, als man die Fresken einer Restaurierung unterzog, um die im 19. Jahrhundert aufgeklebten Folien zu entfernen, mit denen man die Genitalien verdeckte.

Piazza del Carmine
Tel: (055) 238 21 95 oder 276 82 24.
Öffnungszeiten: Mo und Mi-Sa 10.00-17.00 Uhr, So 13.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.



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